September-Bücher

Uff, schon wieder ist soo viel Zeit vergangen. So viel Zeit ohne Blogbeiträge und Leseeindrücke. Naja, nicht ganz, denn ich HABE tatsächlich gelesen und mir auch Gedanken darüber gemacht. Die werden jetzt in den kommenden Tagen und Wochen nach und nach aufgefrischt und aufgeschrieben.

Im September beginnt in Mannheim ja traditionell das neue Semester und so war meine Leseausbeute eher spärlich, dafür teilweise sogar Uni-relevant. Wie das geht, erkläre ich euch sofort!

Weiterlesen »

Advertisements

Algorithmen, die von Katzen träumen – Künstliche Intelligenz auf dem #LitCamp18

Als ich vor dem Literaturcamp (relativ spontan) auf die Idee kam, eine Diskussionssession über Künstliche Intelligenz anzubieten, hätte ich niemals gedacht, dass sich tatsächlich so viele Leute für das Thema interessieren würden. Letztendlich war der Raum voll, viele Leute hörten zu, was wegen der schlechten Akustik wohl nicht so einfach war, wie ich gehört habe.

Deshalb, und auch weil mich einige von euch darum gebeten hatten, möchte ich das Thema nun noch einmal in einem Blogbeitrag aufgreifen. Dabei werde ich das verschriftlichen, was ich mir vorher als Stütze notiert hatte, und versuchen das mit einzuflechten, was von euch als Diskussionsinput kam. Allerdings ging alles so schnell – ihr müsst entschuldigen, dass ich aus dem Kopf nicht mehr alles rekonstruieren kann, was gesagt wurde.

Für alle, die mich noch nicht kennen: Ich studiere seit drei Semestern Data Science in Mannheim. Data Science ist ein neuer Studiengang, der in der Schnittmenge zwischen Statistik, Informatik und den Sozialwissenschaften angesiedelt ist. Vereinfacht gesprochen: Wir lernen mit großen Datenmengen umzugehen und dem Computer (einem Programm / einem Algorithmus) beizubringen, wie er sich aus diesen Daten sinnvolles erschließen kann. Diesen Vorgang nennen wir „machine learning“, also Maschinelles Lernen, und da Neuronale Netze sowie Künstliche Intelligenz dazu zählen, komme ich im Studium um den Begriff nicht herum. Auf der anderen Seite interessiere ich mich für Literatur und speziell für Science Fiction und lese gerne die alten Klassiker wie Asimov und Lem oder neue (dystopische) Romane.

Weiterlesen »

Mein Bullet Journal

Für manche mag das jetzt vertraut klingen: Ich bin eine Notizbuch-Liebhaberin! Ich kann nur ganz selten an einem richtig schönen Exemplar im Buchladen vorbei gehen, ohne nicht wenigstens darin zu blättern, das schöne Cover zu bestaunen oder die Feinheit der Seiten. Natürlich stehen daher auch alle bekannten Verdächtigen in meinem Regal: Moleskine, Leuchtturm, Paperblanks… und noch viele, viele andere. Wenn ich dann mich mal traue, ein neues Notizbuch anzufangen (und ganz fest hoffe, dass ich es nicht auf den ersten paar Seiten gleich versaue), dann wird das natürlich für ein ganz spezielles Thema benutzt! Eins für die Uni, eins für die neue Geschichte und am besten eins, wo die ganzen Geschichten und Ideen reinkommen, die sonst nirgendwo reinpassen. Dazu hatte ich meistens noch einen Kalender, den ich aber nach ein paar Monaten vernachlässigt und vergessen habe.

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich damit Schluss gemacht. Es hat mich genervt, dass ich irgendwann mit drei verschiedenen Notizbüchern in der Tasche herumgelaufen bin, weil ich ja immer auf alles vorbereitet sein wollte. Und wenn ich mal nur das eine dabei hatte, kamen mir mit Sicherheit Ideen, die ich gerne in das andere eingetragen hätte! Also habe ich angefangen, solche Ideen auf Zettel zu schreiben, die dann in der Tasche herumflogen, verloren gingen… Ihr kennt das vielleicht. Nun hat sich aber vor einem Jahr mein Leben ein wenig geändert, ich habe meine Bachelorarbeit geschrieben und im gleichen Zug auf das „Bullet Journal“ System umgestellt.Weiterlesen »

Rückblick 2017

Hallo ihr Lieben,

2017 ging mal wieder wie im Rutsch vorbei und ich kann gar nicht glauben, wie sehr mein Blog im letzten Jahr unter der Master-Belastung gelitten hat. Ich möchte die freien Wochen bis Februar nutzen, um ein paar Rezensionen aufzuholen, also wundert euch nicht, wenn ein paar (viele) Beiträge online kommen sollten. Ich hoffe (und ich bete), dass ich 2018 wieder mehr Zeit haben werde, die ich in den Blog stecken kann.

Aber schauen wir zunächst zurück auf das Jahr 2017. Da ich (von Berufswegen) Statistiken ja mag, bekommt ihr jetzt eine ganze Ladung davon! Ganz neugierige können sich auch die Zusammenfassung von Goodreads (Luanas Year 2017 in Books) anschauen. Weiterlesen »

Im Dezember gelesen

Dank Weihnachten und der freien Zeit danach bin ich auch im Dezember trotz Klausuren noch irgendwie zu mLesen gekommen. Außerdem konnte ich zwei Bücher beenden, die schon lange halb gelesen auf meinem Schreibtisch vegetierten.

Solaris – der von einem lebenden Ozean bedeckte Planet – Foto von Instagram

Stanislaw Lem – Solaris

Nachdem ich im Sommer so von Stanislaw Lems „Der Unbesiegbare“ begeistert war, war für mich klar, dass ich noch ein Buch von diesem Autor lesen musste. Solaris schien mir das populärste zu sein, also bestellte ich es. Nun, es hat mich ein paar Nerven gekostet. Was als interessantes Setting mit spannender Ausgangssituation und unvorhergesehenen Wendungen begann, wurde irgendwann zur wissenschaftlichen Abhandlung über den Planeten Solaris und seinen seltsamen Ozean. Dabei werden so viele Fachbegriffe eingeführt, dass ich irgendwann nicht mehr folgen konnte. Schade eigentlich! Weiterlesen »

Im November gelesen

Der November war vor allem geprägt vom NaNoWriMo, den ich in diesem Jahr zum ersten Mal wirklich mitgemacht habe (letztes Jahr kam mir ja meine Bachelorarbeit in die Quere). Deshalb, und wegen der alljährlichen Prüfungsphase, kam ich nicht so oft zum Lesen, wie ich es gerne gewollt hätte. Dennoch habe ich zwei Bücher beendet, die ihr nun hier aufgelistet seht.

Leigh Bardugo – Language of Thornes

Ich glaube ihr wisst inzwischen, dass ich in diesem Jahr ein riesen Fan von Leigh Bardugo uns ihren Grisha-Verse geworden bin. Deshalb darf natürlich diese Geschichtensammlung in meinem Bücherregal nicht fehlen. Lest den kompletten Artikel hier (coming soon).

Frank L. Baum – Wizard of Oz

Ich muss gestehen, dass dieses Buch ein absoluter Spontan- und Coverkauf war. Die Kinderbücher herausgegeben von Penguin (Puffin) sind einfach so schön gestaltet mit Zeichnungen, einem geriffelten Seitenschnitt und echt schönen Covern. Natürlich hat mir auch die Geschichte gefallen, auch wenn ich nicht erwarter hätte, dass darin soo viel passiert! So viele verschiedene Völker, Landstriche, Einzelschicksale… Man könnte daraus locker ein 800-Seiten-Epos schreiben 😀

Im Oktober gelesen

Neben Buchmesse und Universität bin ich im Oktober irgendwie nicht sehr oft zum Lesen gekommen. Dennoch habe ich folgende Bücher sehr genossen:

Prinzessin Insomnia, hier ohne Schutzumschlag – Foto von Instagram

Walter Moers – Prinzessin Insomnia

Endlich ein neues Buch von Walter Moers! – mögen manche gedacht haben, auch wenn es nicht die lange erwartete Fortsetzung von der Stadt / dem Labyrinth der träumenden Bücher war. Egal, besser als nichts! Und wirklich, dieses Buch besticht nicht nur durch wunderschön gemalte Illustrationen hier und dort (hier zum ersten Mal nicht vom Autor selbst), sondern auch durch die Thematik. Es geht, generell gesprochen, um den eigenen Umgang mit Krankheiten, um Wahrnehmung und Schein, Traum und Realität. Prinzessin Insomnia wird von einem Nachtmahr dazu gebracht, eine Reise durch ihr eigenes Gehirn anzutreten. Was sie dort erleben, ist zwar nicht immer unbedingt spannend, aber doch mit viel Einfallsreichtum und Witz beschrieben, sodass es für mich ein perfektes Nachttischbuch wurde, in dem ich Abend für Abend ein oder zwei Kapitel schmökern konnte.Weiterlesen »

Nachlese zur Buchmesse

Es ist zwar schon über eine Woche her, dass ich die Buchmesse besuchen konnte, trotzdem kommt jetzt noch ein kleiner Artikel darüber, wie ich den Besuch dieses Jahr wahrgenommen habe. Ich habe mir ein wenig Zeit genommen, um darüber nachzudenken, was ich in diesem Artikel über die Buchmesse schreiben möchte, ob ich überhaupt einen schreiben möchte, und diese Überlegungen sind in folgendem Artikel geendet.

Zunächst einmal war das bestimmt meine siebte oder achte Frankfurter Buchmesse, seit ich damals, während der Schulzeit (ich glaube es war 2008), den ersten Besuch von meinen unglaublich verrückten besten Freundinnen geschenkt bekommen hatte. Doch ich möchte euch kurz beschreiben, warum der Besuch im Jahr 2017 ein besonderer für mich war.

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal „alleine“ auf der Buchmesse.

Klar, auf der Buchmesse in Frankfurt ist man nie alleine, so viel steht fest. Aber bisher bin ich immer mit Freunden oder Familienmitgliedern gefahren, die mehr oder weniger begeistert von der ganzen Veranstaltung waren. Dieses Jahr fand sich aus Zeitgründen niemand, der mitkommen wollte, deshalb bin ich also auf eigene Faust losgezogen, und muss im Nachhinein sagen, dass es wesentlich entspannter war. Weiterlesen »

Im September gelesen

Das Semester hat wieder begonnen und die Bücher verändern sich, wie man sieht. Trotzdem gibt es wieder eine wunderbar bunte Mischung aus aktuellen Büchern, Heimatkrimis und Fantasy. Seht selbst 🙂

Shadow and Bone mit wunderbarer Karte im Hintergrund – Foto von Instagram

Leigh Bardugo – Shadow and Bone

Da ich früher im Jahr Six of Crows verschlungen und Crooked Kingdom genossen habe, komme ich nicht darum herum, die früheren Bücher aus dem „Grisha-Verse“ zu lesen (die auch schon auf Deutsch erschienen sind, wie ich feststellen musste). Der erste Teil hat mich zwar nicht so geflasht wie Six of Crows, aber es wäre ja auch schade, wenn man zwischen diesen Serien keine Schreibentwicklung der Autorin feststellen könnte, oder? Es ist trotzdem ein gutes Buch und ich freue mich schon auf Teil zwei und drei.Weiterlesen »

Im August gelesen

Ferien – gibt es etwas Schöneres? Ich hatte das Glück, die freie Zeit am Strand so richtig ausnutzen zu können und einige gute Bücher dabei zu entdecken. Ihr fragt euch, welche? Hier kommen meine August-Bücher:

Crooked Kingdom – Foto von meiner Instagram-Seite

Stanislaw Lem – Der Unbesiegbare

Da ich mal wieder Lust auf klassische Science Fiction hatte, habe ich in den Büchertruhen meines Vaters gestöbert und bin auf dieses Buch von Stanislaw Lem gestoßen. Wie es mir gefallen hat, könnt ihr im dazugehörigen Blogartikel (coming soon) nachlesen.

Leigh Bardugo – Crooked Kingdom

Wer diese Bücher noch nicht gelesen hat, sollte es schnellstens nachholen. Nachdem ich den ersten Teil praktisch weggeatmet habe, ging es mir mit dem zweiten genauso. Ich liebe es, wie Bardugo die unabhängigen Geschichten ihrer verschiedenen Bücher miteinander verwebt, sie aber trotzdem abgeschlossen sind. Große Bücher-Liebe!Weiterlesen »