Schlagwort-Archive: Paperback

(Review) Die drei Sonnen von Cixin Liu

32065602„Cixin Liu haucht der Science Fiction neues Leben ein. (New York Times)“ steht hinten auf dem Buchdeckel, unter der Beschreibung des Buches. Zunächst war ich skeptisch, ich habe zu viele Bücher gelesen, die ähnlich hochtrabende Lobpreisungen auf ihrem Buchdeckel aufwiesen und die die Versprechungen nicht einhalten konnten. Doch schon nach den ersten paar Seiten dämmerte es mir, dass es bei diesem Buch anders sein könnte.

Ich habe es (wie so oft) in der Bahnhofsbuchhandlung entdeckt und mein erster Gedanke war: Ich habe noch nie ein Buch von einer/einem chinesischen Autor/in gelesen! Würde ich es beim Lesen merken? Hat China eine andere Science Fiction als die europäische / US-amerikanische, die ich bisher gelesen habe? (Review) Die drei Sonnen von Cixin Liu weiterlesen

Im Januar gelesen

Da mir im letzten Jahr die Aktion des „Jahr des Taschenbuchs“ so gut gefallen hat und ich es sehr angenehm fand, am Ende des Monats zurückzublicken und aufzuschreiben, was ich so getrieben habe, dachte ich mir, dass ich diese Tradition auch 2017 fortführen möchte. Allerdings nicht nur mit Taschenbüchern und auch nicht mit den Büchern, die ich gekauft habe, sondern mit all jenen Büchern, die ich im jeweiligen Monat gelesen habe. Fangen wir doch gleich mal mit dem Januar an!

Isaac Asimov – Stahlhöhlen und Geliebter Roboter

Asimov hat es im letzten Jahr geschafft, mich zu begeistern, und so habe ich mir vorgenommen, die Serie weiterzulesen. Die ersten beiden Zyklen, also die Kurzgeschichtenbände und die Kriminalromane rund um den Ermittler Elijah Baley, habe ich hiermit abgeschlossen. Als nächstes stehen nun die Imperium- und die Foundation-Romane an… Ich freue mich schon!

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(Review) Der Wüstenplanet von Frank Herbert

Seit meiner Kindheit übt diese Geschichte eine gewisse Anziehungskraft aus. Mein Vater hat mindestens einmal im Jahr die DVD heraus geholt, die Lautstärke der Stereoanlage auf Maximum gestellt und so die Würmer in unser Wohnzimmer gelockt. DUNE – wie der Film im Original heißt – klang für mich immer nach einem Meisterwerk von Film- und Erzähltechnik.

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Dachbodenfund: Der Wüstenplanet 1-5

Vor einigen Monaten habe ich dann auf dem Dachboden alle 5 Teile des Wüstenplanets gefunden und ich hatte mich schon auf das Lesen gefreut, doch aus irgendeinem Grund (*böse zu meinen Eltern rüberschiel*) fehlen im ersten Band 80 Seiten :0 Deshalb war es Zeit für meine eigene Ausgabe.

Arrakis – der Wüstenplanet – ist von Außen betrachtet ein ziemlich trostloser Ort. Nahezu vollständig von Sand bedeckt, von riesigen gefräßigen Würmern bewohnt und somit nicht unbedingt der lebensfreundlichste Ort, wird er für Herzog Leto Atreides und seiner Familie und dem herzoglichen Haus zur neuen ungewöhnlichen Heimat. (Review) Der Wüstenplanet von Frank Herbert weiterlesen

(Review) Die Monster die ich rief von Larry Correia

DMdirMen in Black in Buchform – so könnte man dieses Buch wohl am Treffendsten beschreiben. Gefühlt werden ständig neue Waffen entwickelt, ausprobiert, beschrieben, es geht darum, wie viele Sekunden man für 5 Schuss aus der Waffe XY braucht, Kaliber XY mit einem extra Aufbau von XY und einem selbst geschliffenen Schaft aus Einhorn-Elfenbein – nur als Beispiel. Kein Zweifel, durch dieses Buch habe ich sehr viel über verschiedene Waffenarten, Granatenarten, Ausrüstungsteile usw. gelernt.
Die Geschichte dahinter scheint wie ein zusammengestückeltes Puzzle aus Sagen- und Fantasiefiguren wie Orks, Elfen, Vampire und Werwölfe, die alle eher eine untergeordnete Rolle spielen. Daneben gibt es noch Einflüsse der nordischen und südamerikanischen Mythologie, sowie vereinzelte Personen aus der Bibel. Klingt wie ein fürchterliches Durcheinander und liest sich bisweilen auch so. (Review) Die Monster die ich rief von Larry Correia weiterlesen

(Review) Das Licht der letzten Tage von Emily St. John Mandel

25637278Wie soll ich das Gefühl beschreiben, das dieses Buch in mir hinterlassen hat? Ein so reiches, mehrschichtiges, dichtes Buch, von dem man sich wünscht, es würde nie enden, und das mich deshalb erst einmal sprachlos zurück gelassen hat.

Generell ist die Geschichte ein Vorzeigebeispiel dafür, wie poetisch und philosophisch der Untergang einer Zivilisation sein kann. Natürlich geht es auch darum zu überleben, es gibt viele schreckliche Einzelschicksale darin. Und dennoch liegt der Fokus darauf, was den Untergang überdauert, was die Menschen aus ihrem „neuen“ Leben machen und was ein „Leben“ wirklich ausmacht.

Auf jeder zweiten Seite dachte ich: Verdammt, warum ist mir nicht so etwas eingefallen? (Review) Das Licht der letzten Tage von Emily St. John Mandel weiterlesen

(Review) Der Weg in die Schatten von Brent Weeks

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Aufgrund von mehreren Empfehlungen aus dem Freundeskreis habe ich mir das Buch zu Weihnachten gewünscht und in den letzten zwei Wochen gelesen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich es wahrscheinlich in wesentlich kürzerer Zeut verschlungen! So aber wurden die täglichen Zugfahrten zu einer Reise in eine andere Welt, mit vielen Legenden, geheimen Beziehungen und alten Bekannten.
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(Review) Layers von Ursula Poznanski

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Gleich zu Beginn muss ich bekennen: Ich bin ein großer Poznanski-Fan. Angefangen hat damals alles mit Erebos, ging über Saeculum und die Verratenen-Trilogie. Jedes dieser Bücher hat mich ein Stück verändert. Vielleicht habe ich auch deshalb zu viel von dem neuen Buch, Layers, erwartet.
Die Beschreibung verspricht viel, eine undurchsichtige Geschichte, viele Wendungen, überraschende Enthüllungen. Das Buch war wie immer spannend und gut geschrieben, keine Frage, aber um meinen Erwartungen zu entsprechen, hätten es schon ein paar mehr „Layers“ sein müssen. Ab der Hälfte des Buches kamen eigentlich keine neuen Enthüllungen dazu, man wusste was Sache war. Das Ende war trotzdem überraschend, aber irgendwie gehört das ja auch zu einem guten Ende dazu!
Mein Resümee: Nicht das beste Buch von Ursula Poznanski, aber trotzdem lesenswert und mitreißend!
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