(Review) Die Monster die ich rief von Larry Correia

DMdirMen in Black in Buchform – so könnte man dieses Buch wohl am Treffendsten beschreiben. Gefühlt werden ständig neue Waffen entwickelt, ausprobiert, beschrieben, es geht darum, wie viele Sekunden man für 5 Schuss aus der Waffe XY braucht, Kaliber XY mit einem extra Aufbau von XY und einem selbst geschliffenen Schaft aus Einhorn-Elfenbein – nur als Beispiel. Kein Zweifel, durch dieses Buch habe ich sehr viel über verschiedene Waffenarten, Granatenarten, Ausrüstungsteile usw. gelernt.
Die Geschichte dahinter scheint wie ein zusammengestückeltes Puzzle aus Sagen- und Fantasiefiguren wie Orks, Elfen, Vampire und Werwölfe, die alle eher eine untergeordnete Rolle spielen. Daneben gibt es noch Einflüsse der nordischen und südamerikanischen Mythologie, sowie vereinzelte Personen aus der Bibel. Klingt wie ein fürchterliches Durcheinander und liest sich bisweilen auch so. Ansonsten geht es grundlegend um eine Prophezeiung, dass bald jemand durch ein Artefakt der Alten (bekannt aus Südamerika) alles Leben auf der Erde unter seinen Willen versklaven wird. Dies versucht ein kleiner Haufen ziemlich harter Monsterjäger zu verhindern. Wie schon erwähnt, sind sie mit allen möglichen Spielzeugen ausgerüstet, was nur von der Ausrüstung ihrer Konkurrenten, den offiziellen staatlichen Monsterjägern, übertroffen wird (denn die haben tatsächlich eine Atombombe, um diverse Monster und damit den ein oder anderen Staat zu pulverisieren). Zu diesem kleinen Haufen ziemlich harter Monsterjäger gehört Owen Z. Pitt – seit einem tödlichen Zwischenfall mit seinem Boss, der sich plötzlich in einen Werwolf verwandelt hatte. Owen wird im Laufe der Geschichte ziemlich oft geschunden und zerstört, irgendwie gehört es zu seiner Person dazu, ebenso wie seine unsterbliche und Hals-über-Kopf-Liebe zur super coolen, waffenverliebten und schlauen Monsterjägerin Julie Shackleforth, die gleichzeitig seine Vorgesetzte ist. Ihr könnt euch vorstellen, was mit den beiden im Laufe des Buches passiert.
Mein Resümee: Ihr habt vielleicht gemerkt, dass ich nicht der größte Fan dieses Buches bin, vieles scheint mir zu konstruiert und gewollt, allerdings liest es sich ganz gut und es hat spannungstechnisch nur wenige Hänger. Wer Filme und Bücher über Waffen und Krieg mag, wird auch dieses Buch mögen, für mich ist es eher nichts.

Beschreibung von Goodreads:
Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen leibhaftigen Werwolf verwandelt und versucht, ihn zu fressen. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Agent bei ihm. Er erklärt ihm, dass es Monster wirklich gibt und seine Organisation sie im Zaum hält, natürlich unter strenger Geheimhaltung. Und er macht Owen ein interessantes Jobangebot …

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