Künstliche Intelligenz – Master Thesis 0.1

Hallo meine Lieben (und frohes neues Jahr noch euch allen :D),

über die Semesterferien habe ich mich ein wenig zurückgezogen (ja, die Mannheimer Semesterzeiten ^^) und Kraft getankt, sodass ich jetzt super motiviert ins neue Semester starten kann. Im Blog und auf Twitter hatte ich ja bereits hier und dort angemerkt, dass es in nächster Zeit vermehrt Beiträge über Künstliche Intelligenz geben könnte, und naja, hier kommt der erste davon.

Vor den Feiertagen habe ich mein Thema für die Master Thesis mit meinem Betreuer abgesprochen und ich bin schon super aufgeregt und freue mich auf die Arbeit. Na, seid ihr auch schon neugierig? Es wird konkret um die Darstellung von Künstlichen Intelligenzen in Science Fiction Literatur gehen, mit einem Fokus auf die Beschreibung von Geschlecht sowie dem dargestellten Machtverhältnis und Selbstverständnis der KI. Dafür werde ich in einer breiten Auswahl SciFi-Bücher von den 60ern bis heute untersuchen und versuchen, Zusammenhänge zwischen den genannten Beschreibungen zu finden.

Klingt erstmal sehr theoretisch? Wie wäre es mit ein paar Beispielen: Wenn uns eine virtuelle Persönlichkeit begegnet, erscheint sie uns männlich oder weiblich? Und woran machen wir das fest? Meist haben diese „Persönlichkeiten“ Interaktionsmöglichkeiten wie Stimme oder eine grafische Erscheinung. Wenn wir an Siri, Alexa, Cortana und Co. denken, stellen wir fest, dass diese Stimmen meist weiblich erscheinenn. Doch woran liegt das?Weiterlesen »

Die nächsten auf der Liste – tbr in 2018

Hallo meine Lieben =)

Da ich Posts dieser Art bereits bei anderen gesehen habe (zum Beispiel bei der lieben Anna inkofbooks.com) wollte ich mir auch mal anschauen, was ich im Rest des Jahres noch so lesen könnte, was schon seit Längerem auf dem SuB liegt oder gerade frisch reinkam und ich total neugierig bin! Vorhersage: Natürlich werden ich nicht alle Bücher schaffen, aber welchen Spaß würde es dann machen? 😀 Nach dem NaNoWriMo steht bei mir erst einmal die Klausurenphase an, aber wie ich mich kenne, werde ich mich danach erst einmal verkriechen und lesen bis die Seiten rascheln. Und dann werde ich mich hoffentlich an diese Liste erinnern ^^

Fangen wir doch einfach mit dem neusten Buch an, das in diese Auswahl gerutscht ist und bei dem ich super gespannt bin, was alles darin passiert! Flammendunkel von Katrin Ils. Den ersten Teil habe ich im Sommer gelesen und ich habe die erfrischende Fantasy-Geschichte gleich geliebt. Ein tolles World-Building, tolle Figuren, ein spannender Plot – und eine Fortsetzung davon, die darauf wartet, gelesen zu werden!Weiterlesen »

Algorithmen, die von Katzen träumen – Künstliche Intelligenz auf dem #LitCamp18

Als ich vor dem Literaturcamp (relativ spontan) auf die Idee kam, eine Diskussionssession über Künstliche Intelligenz anzubieten, hätte ich niemals gedacht, dass sich tatsächlich so viele Leute für das Thema interessieren würden. Letztendlich war der Raum voll, viele Leute hörten zu, was wegen der schlechten Akustik wohl nicht so einfach war, wie ich gehört habe.

Deshalb, und auch weil mich einige von euch darum gebeten hatten, möchte ich das Thema nun noch einmal in einem Blogbeitrag aufgreifen. Dabei werde ich das verschriftlichen, was ich mir vorher als Stütze notiert hatte, und versuchen das mit einzuflechten, was von euch als Diskussionsinput kam. Allerdings ging alles so schnell – ihr müsst entschuldigen, dass ich aus dem Kopf nicht mehr alles rekonstruieren kann, was gesagt wurde.

Für alle, die mich noch nicht kennen: Ich studiere seit drei Semestern Data Science in Mannheim. Data Science ist ein neuer Studiengang, der in der Schnittmenge zwischen Statistik, Informatik und den Sozialwissenschaften angesiedelt ist. Vereinfacht gesprochen: Wir lernen mit großen Datenmengen umzugehen und dem Computer (einem Programm / einem Algorithmus) beizubringen, wie er sich aus diesen Daten sinnvolles erschließen kann. Diesen Vorgang nennen wir „machine learning“, also Maschinelles Lernen, und da Neuronale Netze sowie Künstliche Intelligenz dazu zählen, komme ich im Studium um den Begriff nicht herum. Auf der anderen Seite interessiere ich mich für Literatur und speziell für Science Fiction und lese gerne die alten Klassiker wie Asimov und Lem oder neue (dystopische) Romane.

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Mein Bullet Journal

Für manche mag das jetzt vertraut klingen: Ich bin eine Notizbuch-Liebhaberin! Ich kann nur ganz selten an einem richtig schönen Exemplar im Buchladen vorbei gehen, ohne nicht wenigstens darin zu blättern, das schöne Cover zu bestaunen oder die Feinheit der Seiten. Natürlich stehen daher auch alle bekannten Verdächtigen in meinem Regal: Moleskine, Leuchtturm, Paperblanks… und noch viele, viele andere. Wenn ich dann mich mal traue, ein neues Notizbuch anzufangen (und ganz fest hoffe, dass ich es nicht auf den ersten paar Seiten gleich versaue), dann wird das natürlich für ein ganz spezielles Thema benutzt! Eins für die Uni, eins für die neue Geschichte und am besten eins, wo die ganzen Geschichten und Ideen reinkommen, die sonst nirgendwo reinpassen. Dazu hatte ich meistens noch einen Kalender, den ich aber nach ein paar Monaten vernachlässigt und vergessen habe.

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich damit Schluss gemacht. Es hat mich genervt, dass ich irgendwann mit drei verschiedenen Notizbüchern in der Tasche herumgelaufen bin, weil ich ja immer auf alles vorbereitet sein wollte. Und wenn ich mal nur das eine dabei hatte, kamen mir mit Sicherheit Ideen, die ich gerne in das andere eingetragen hätte! Also habe ich angefangen, solche Ideen auf Zettel zu schreiben, die dann in der Tasche herumflogen, verloren gingen… Ihr kennt das vielleicht. Nun hat sich aber vor einem Jahr mein Leben ein wenig geändert, ich habe meine Bachelorarbeit geschrieben und im gleichen Zug auf das „Bullet Journal“ System umgestellt.Weiterlesen »

Rückblick 2017

Hallo ihr Lieben,

2017 ging mal wieder wie im Rutsch vorbei und ich kann gar nicht glauben, wie sehr mein Blog im letzten Jahr unter der Master-Belastung gelitten hat. Ich möchte die freien Wochen bis Februar nutzen, um ein paar Rezensionen aufzuholen, also wundert euch nicht, wenn ein paar (viele) Beiträge online kommen sollten. Ich hoffe (und ich bete), dass ich 2018 wieder mehr Zeit haben werde, die ich in den Blog stecken kann.

Aber schauen wir zunächst zurück auf das Jahr 2017. Da ich (von Berufswegen) Statistiken ja mag, bekommt ihr jetzt eine ganze Ladung davon! Ganz neugierige können sich auch die Zusammenfassung von Goodreads (Luanas Year 2017 in Books) anschauen. Weiterlesen »

Nachlese zur Buchmesse

Es ist zwar schon über eine Woche her, dass ich die Buchmesse besuchen konnte, trotzdem kommt jetzt noch ein kleiner Artikel darüber, wie ich den Besuch dieses Jahr wahrgenommen habe. Ich habe mir ein wenig Zeit genommen, um darüber nachzudenken, was ich in diesem Artikel über die Buchmesse schreiben möchte, ob ich überhaupt einen schreiben möchte, und diese Überlegungen sind in folgendem Artikel geendet.

Zunächst einmal war das bestimmt meine siebte oder achte Frankfurter Buchmesse, seit ich damals, während der Schulzeit (ich glaube es war 2008), den ersten Besuch von meinen unglaublich verrückten besten Freundinnen geschenkt bekommen hatte. Doch ich möchte euch kurz beschreiben, warum der Besuch im Jahr 2017 ein besonderer für mich war.

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal „alleine“ auf der Buchmesse.

Klar, auf der Buchmesse in Frankfurt ist man nie alleine, so viel steht fest. Aber bisher bin ich immer mit Freunden oder Familienmitgliedern gefahren, die mehr oder weniger begeistert von der ganzen Veranstaltung waren. Dieses Jahr fand sich aus Zeitgründen niemand, der mitkommen wollte, deshalb bin ich also auf eigene Faust losgezogen, und muss im Nachhinein sagen, dass es wesentlich entspannter war. Weiterlesen »

Lieblingsplatz: beim Einhorn

Vor genau einer Woche bin ich nach Heidelberg aufgebrochen, unsicher, was und wer mich erwarten würde, neugierig, was ich lernen, wen ich treffen würde. Natürlich hatte ich mir vorher die Teilnehmerliste angeschaut und ein paar bekannte Namen von Twitter gelesen, aber wie würden die so in echt sein? Würde ich mich trauen überhaupt mit jemandem zu reden (bei mir nicht unwahrscheinlich)? Letztenlich habe ich am letzten Wochenende zweieinhalb wunderbare Tage mit ganz wundervollen Buchmenschen verbracht und ich kann gar nicht auf das nächste LitCamp 2018 warten.

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Neues Jahr, neue Challenges

Ja, ja, ich weiß. Jeder kommt in diesen Tagen mit seinen Vorsätzen für 2017 um die Ecke 😉 Ich habe mir auch einige Sachen vorgenommen, die ich im neuen Jahr auf jeden Fall umsetzen möchte, aber ihr werdet sehen: Dies sind viel mehr Wünsche, bei denen es auch nicht schlimm wäre, wenn sie nicht funktionieren.

HDW_3Für die Schreibstube habe ich mir vorgenommen, auf jeden Fall meine Geschichte „Hinter den Wolken“ fertig zu überarbeiten und dann nach und nach hier zu veröffentlichen. Vielleicht werde ich dafür auch meinen etwas eingestaubten Wattpad-Account regenerieren, mal sehen. Auf meiner Wunschliste steht außerdem ein neues Projekt, das im letzten Jahr ja schon etwas angeklungen ist, aber dank meiner Bachelor-Arbeit in den Hintergrund gedrängt wurde: mein Krimi 🙂 Ich hoffe, dass ich diese Geschichte 2017 zumindest in einer Rohfassung beginnen werde. Weiterlesen »

Wenn man zu alt wird…

Obwohl mich die meisten wohl als „jung“ einordnen würden, fühle ich mich nicht erst seit Kurzem zu alt für verschiedene Dinge. Snapchat zum Beispiel. Oder bauchfreie T-Shirts. Auch wenn andere in meinem Alter das noch mitmachen und ich das nicht schlimm finde – ganz im Gegenteil – stößt die Vorstellung, das könnte ich sein, bei mir dennoch auf Ablehnung.

Dass dieses Gefühl allerdings auch bei Büchern – sogar bei meinen Lieblingsbüchern! – der Fall sein könnte, hätte ich mir nie vorstellen können. Gestern ist es dann aber doch passiert. Eine Neuerscheinung? Von einer meiner Lieblingsautorinnen? Eigentlich für mich keine ernsthafte Frage, normalerweise wäre es sofort in mein Regal eingezogen. Und doch…Weiterlesen »

Kopf leicht, Kopf schwer

Die Arbeit an meinen Geschichten vergleiche ich oft mit einem Tauchgang. Der Anfang ist leicht, ich springe ins Wasser, fühle mich lebendig mit meinen neuen Figuren, tauche ein, alles ist ganz einfach.

Auch das tiefer Tauchen geht leicht von der Hand. Ich möchte mehr über meine Figuren erfahren, genieße die Umgebung, die Stimmung, das Gefühl auf die Unterwasserlandschaft von oben draufschauen zu können, alles im Blick zu haben, ohne mich um die Details kümmern zu müssen. Mein Kopf ist in solchen Momenten so schwer vor Ideen, dass das Absinken ganz schnell geht und ich mich in meinen Geschichten realer fühle als in der Realität. Weiterlesen »