Im Dezember gelesen

Dank Weihnachten und der freien Zeit danach bin ich auch im Dezember trotz Klausuren noch irgendwie zu mLesen gekommen. Außerdem konnte ich zwei Bücher beenden, die schon lange halb gelesen auf meinem Schreibtisch vegetierten.

Solaris – der von einem lebenden Ozean bedeckte Planet – Foto von Instagram

Stanislaw Lem – Solaris

Nachdem ich im Sommer so von Stanislaw Lems „Der Unbesiegbare“ begeistert war, war für mich klar, dass ich noch ein Buch von diesem Autor lesen musste. Solaris schien mir das populärste zu sein, also bestellte ich es. Nun, es hat mich ein paar Nerven gekostet. Was als interessantes Setting mit spannender Ausgangssituation und unvorhergesehenen Wendungen begann, wurde irgendwann zur wissenschaftlichen Abhandlung über den Planeten Solaris und seinen seltsamen Ozean. Dabei werden so viele Fachbegriffe eingeführt, dass ich irgendwann nicht mehr folgen konnte. Schade eigentlich! Weiterlesen »

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Im Oktober gelesen

Neben Buchmesse und Universität bin ich im Oktober irgendwie nicht sehr oft zum Lesen gekommen. Dennoch habe ich folgende Bücher sehr genossen:

Prinzessin Insomnia, hier ohne Schutzumschlag – Foto von Instagram

Walter Moers – Prinzessin Insomnia

Endlich ein neues Buch von Walter Moers! – mögen manche gedacht haben, auch wenn es nicht die lange erwartete Fortsetzung von der Stadt / dem Labyrinth der träumenden Bücher war. Egal, besser als nichts! Und wirklich, dieses Buch besticht nicht nur durch wunderschön gemalte Illustrationen hier und dort (hier zum ersten Mal nicht vom Autor selbst), sondern auch durch die Thematik. Es geht, generell gesprochen, um den eigenen Umgang mit Krankheiten, um Wahrnehmung und Schein, Traum und Realität. Prinzessin Insomnia wird von einem Nachtmahr dazu gebracht, eine Reise durch ihr eigenes Gehirn anzutreten. Was sie dort erleben, ist zwar nicht immer unbedingt spannend, aber doch mit viel Einfallsreichtum und Witz beschrieben, sodass es für mich ein perfektes Nachttischbuch wurde, in dem ich Abend für Abend ein oder zwei Kapitel schmökern konnte.Weiterlesen »

Im August gelesen

Ferien – gibt es etwas Schöneres? Ich hatte das Glück, die freie Zeit am Strand so richtig ausnutzen zu können und einige gute Bücher dabei zu entdecken. Ihr fragt euch, welche? Hier kommen meine August-Bücher:

Crooked Kingdom – Foto von meiner Instagram-Seite

Stanislaw Lem – Der Unbesiegbare

Da ich mal wieder Lust auf klassische Science Fiction hatte, habe ich in den Büchertruhen meines Vaters gestöbert und bin auf dieses Buch von Stanislaw Lem gestoßen. Wie es mir gefallen hat, könnt ihr im dazugehörigen Blogartikel (coming soon) nachlesen.

Leigh Bardugo – Crooked Kingdom

Wer diese Bücher noch nicht gelesen hat, sollte es schnellstens nachholen. Nachdem ich den ersten Teil praktisch weggeatmet habe, ging es mir mit dem zweiten genauso. Ich liebe es, wie Bardugo die unabhängigen Geschichten ihrer verschiedenen Bücher miteinander verwebt, sie aber trotzdem abgeschlossen sind. Große Bücher-Liebe!Weiterlesen »

(Review) Der Unbesiegbare von Stanislaw Lem

Stanislaw Lem 1966 – Quelle: Wikipedia

Es fasziniert mich immer wieder, wie Autoren, Wissenschaftler und Denker sich in der Vergangenheit die Zukunft vorgestellt haben. Sei das nun das Jahr 2001 aus „Odyssee im Weltraum“ mit dem sprechenden Computer HAL 9000 oder die Werke von Isaac Asimov, alle haben versucht, sich die Zukunft auszumalen. Dabei waren ist die Verknüpfung von Science Fiction und Realität enger als man denkt: Teilweise waren Erfindungen und Entwicklungen damals schon absehbar, es wurden aber auch viele Dinge erst erfunden, weil die Menschen von SciFi Serien, Büchern, Filmen inspiriert wurden und so gewisse Vorstellungen von der Zukunft hatten.

Mit der gleichen Faszination und Freude habe ich auch „Der Unbesiegbare“ von Stanislaw Lem gelesen (geschrieben 1964). Beschrieben wird die Mission des Raumschiffs „Der Unbesiegbare“, korrekt übersetzt eigentlich „Der Unbesiegte“, mit dem Ziel ein verschollenes Raumschiff auf einem fremden Planeten zu finden. Dieser Planet zeigt sich unwirtlich, mit weiten Wüsten und einem schädlichen Atmosphärengemisch.  Weiterlesen »

Im Juli gelesen

Dank Sommerloch bin ich mit meinen Bücheraufstellungen etwas hintendran, aber ich verspreche euch, das wird jetzt alles aufgeholt 🙂 Im Juli habei ich doch mehr gelesen als ich gedacht hatte, insgesamt sind es fünf Bücher geworden, darunter zwei auf Englisch, worauf ich sehr stolz bin.

Leigh Bardugo – Six of Crows

Die Begeisterung zu diesem Buch habe ich ja bereits in einem Blogartikel ausgedrückt. Update dazu: Der zweite Teil wurde bestellt und eine (kurze) Review dazu kommt dann im nächsten Monat!Weiterlesen »

Im Mai gelesen

Besser spät als nie: meine im Mai gelesenen Bücher. Leider sind es nicht ganz so viele geworden, wie ich es mir gewünscht hätte, aber immerhin kam ich trotz Unistress und Prüfungsphase überhaupt irgendwie zum Lesen.

Neil Gaiman – American Gods

Ich tue mir generell schwer damit, Filme oder Serien zu schauen, bevor ich die Bücher gelesen habe, auf denen sie basieren. Mich stört es nicht, dass ich die Handlung schon kenne, viel mehr möchte ich gleich von Anfang an die Hintergründe kennen, die in den Verfilmungen doch oft viel zu kurz kommen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, American Gods von Neil Gaiman zu lesen. Gaiman, der mich bereits mit dem „Ozean am Ende der Straße“ absolut begeistern konnte, stand sowieso auf meiner Lese-Wunsch-Liste. American Gods hat mir gut gefallen, es war ein unterhaltsames und abgedrehtes Buch, allerdings konnte es den Ozean am Ende der Straße nicht schlagen.Weiterlesen »

Im April gelesen

Auch wenn der April im Blog ziemlich ruhig war und ich wenig Zeit zum Lesen hatte, so haben sich doch ein paar Bücher in meinen Monat gemogelt. Wie immer ist es eine bunte Mischung aus SciFi, Fantasy, Wissenschaft und Klassikern, lasst euch überraschen! 🙂

Ray Bradbury – Fahrenheit 451

451 Grad Fahrenheit, die Temperatur bei der Bücher verbrennen. Fast jeder regelmäßige Leser wird sich eine Welt, in der Bücher verboten sind, nicht vorstellen wollen. Doch genau so eine Welt beschreibt Bradbury in seiner zum Klassiker gewordenen SciFi-Geschichte. Durch die immer weiter schreitende Verbreitung der Massenmedien und die einlullende Dauerbeschallung durch Fernsehen und Smartphone scheint diese Realität jedoch unheimlich vertraut und greifbar. Ein Muss für jeden reflektierten Leser!Weiterlesen »

Im März gelesen

Becky Chambers – Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Schon lange hatte mich dieses Buch aus dem neuen Fischer Tor Verlag angesprochen, unzählige Male hielt ich es in der Buchhandlung in der Hand, bevor ich es schließlich doch gekauft und mithielt Spaß gelesen habe. Lest hier, wie mir die Geschichte gefallen hat.

Harald Schneider – Ahnenfluch

Anlässlich eines realen Besuchs in der Mannheimer Unterwelt habe ich im Vorfeld den Krimi von Harald Schneider gelesen, der teilweise in ebendieser Unterwelt spielt. Der Komissar wird in einen gefährlichen Fall gezogen, bei dem es nicht zuletzt auch um sein Leben geht. Eigentlich bin ich ja nicht der Heimatkrimi-Leser, aber wann liest man schon einen Roman, der in der eignen Universität spielt?

Bov Bjerg – AuerhausWeiterlesen »

(Review) Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von Becky Chambers

30981397Bevor ich das Buch letztendlich gekauft habe, stand ich mehrmals vor dem Regal in der Buchhandlung und überlegte, was der Kommentar unter dem Klappentext meint:

Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.

Auch im Internet habe ich Kommentare gelesen, die dieses Buch als „Wohlfühl-SciFi“ beschreiben. Bei all diesen Begriffen konnte ich mir irgendwie kein Bild davon machen, wie sich das Buch beim Lesen anfühlen würde. Jetzt, da ich es beendet habe, kann ich alles nur unterschreiben.

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(Review) Die drei Sonnen von Cixin Liu

32065602„Cixin Liu haucht der Science Fiction neues Leben ein. (New York Times)“ steht hinten auf dem Buchdeckel, unter der Beschreibung des Buches. Zunächst war ich skeptisch, ich habe zu viele Bücher gelesen, die ähnlich hochtrabende Lobpreisungen auf ihrem Buchdeckel aufwiesen und die die Versprechungen nicht einhalten konnten. Doch schon nach den ersten paar Seiten dämmerte es mir, dass es bei diesem Buch anders sein könnte.

Ich habe es (wie so oft) in der Bahnhofsbuchhandlung entdeckt und mein erster Gedanke war: Ich habe noch nie ein Buch von einer/einem chinesischen Autor/in gelesen! Würde ich es beim Lesen merken? Hat China eine andere Science Fiction als die europäische / US-amerikanische, die ich bisher gelesen habe?Weiterlesen »