Schlagwort-Archive: Hardcover

Im Juni gelesen

Trotz einer Prüfungsphase, die gefühlt nie enden wollte, bin ich doch hin und wieder zum Lesen gekommen. Und wie ihr sehr, war meine Auswahl im Juni doch eher Fantasy-geprägt (was aber genauso gut auch Zufall sein kann, zum Beispiel wie der, dass alle Bücher im Juni ein blaues Cover haben…). Ich hoffe, euch gefällt meine Auswahl!

Charlie Jane Anders – Alle Vögel unter dem Himmel

Dieses Buch habe ich dank des Fischer-Tor-Verlags lesen können, der mir aufgrund eines Gewinnspiels ein Bücher-Überraschungspaket zugeschickt hat, unter anderem mit diesem Buch. Ich stand in der Buchhandlung schon so oft davor, hielt es in der Hand, wollte es mitnehmen, und stellte es doch wieder zurück. Nach dem Lesen kann ich nur sagen: Der Inhalt hat mich nicht enttäuscht.  Im Juni gelesen weiterlesen

Im Januar gelesen

Da mir im letzten Jahr die Aktion des „Jahr des Taschenbuchs“ so gut gefallen hat und ich es sehr angenehm fand, am Ende des Monats zurückzublicken und aufzuschreiben, was ich so getrieben habe, dachte ich mir, dass ich diese Tradition auch 2017 fortführen möchte. Allerdings nicht nur mit Taschenbüchern und auch nicht mit den Büchern, die ich gekauft habe, sondern mit all jenen Büchern, die ich im jeweiligen Monat gelesen habe. Fangen wir doch gleich mal mit dem Januar an!

Isaac Asimov – Stahlhöhlen und Geliebter Roboter

Asimov hat es im letzten Jahr geschafft, mich zu begeistern, und so habe ich mir vorgenommen, die Serie weiterzulesen. Die ersten beiden Zyklen, also die Kurzgeschichtenbände und die Kriminalromane rund um den Ermittler Elijah Baley, habe ich hiermit abgeschlossen. Als nächstes stehen nun die Imperium- und die Foundation-Romane an… Ich freue mich schon!

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(Review) Die Geschichte eines neuen Namens von Elena Ferrante

Auch wenn, wie ich gelesen habe, manche schon genug von dem Hype um Elena Ferrante haben, möchte ich trotzdem mit euch meine Begeisterung über diese Geschichte teilen. Den ersten Teil habe ich ja mit Begeisterung verschlungen, nun folgt schon der nächste Teil der neapolitanischen Saga um Lenú und Lina von Elena Ferrante. Er knüpft nahtlos an den vorherigen Band an und beginnt dort, wo der andere aufgehört hat: Bei Linas Hochzeit. Sie scheint am Gipfel alles Erreichbaren angekommen zu sein, doch im selben Moment merkt sie, wie ihr Glück in sich zusammenfällt. Wir Leser begleiten Elena dabei, wie sie das Schicksal ihrer Freundin verfolgt, mal ganz nah, mal aus einer großen Entfernung heraus. Egal wie sehr sich Elena anstrengt und versucht, von Neapel, vom Rione und von Lina wegzukommen: Die Freundschaft verfolgt sie nach und lässt sie nicht wirklich los.

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(Review) Meine geniale Freundin von Elena Ferrante

Manchmal ist es nur ein kurzer Sprung von einem Artikel im Spiegel zu einem neuen Lieblingsbuch in meiner Sammlung. Vor etwas mehr als einer Woche las ich das Interview von Klaus Brinkbäumer mit der mysteriösen Elena Ferrante. Ich hatte vorher noch nie von ihr gehört, nicht von ihrer Person, von ihren Werken oder dem inzwischen allgegenwärtigen #FerranteFever.

Elena Ferrante gilt zur Zeit als DAS Mysterium in Literaturkreisen. Niemand weiß, wer sie wirklich ist, wo sie wohnt, was sie tut. Sie macht keine Lesungen, keine Autogrammstunden, gibt nur selten Interviews. Das mit dem Spiegel lief schriftlich, Brinkbäumer musste die Fragen einschicken und bekam einen Teil davon beantwortet zurück. Vielleicht ist sie gerade auch deshalb so erfolgreich, weil sie mit ihrem Erfolg persönlich nichts zu tun haben will.

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Neugierig las ich also das Interview und wurde immer mehr beeindruckt von der Autorin, (Review) Meine geniale Freundin von Elena Ferrante weiterlesen

(Review) In einem anderen Land von Ernest Hemingway

Einen größeren Gegensatz könnte es wohl zwischen der Handlung einer Geschichte und dem Ort, an dem sie gelesen wurde, nicht geben. In einem anderen Land von Ernest Hemingway beschreibt den Kriegsalltag im ersten Weltkrieg an der umkämpften Grenze zwischen Italien und Österreich. Dementsprechend brutal waren die Erfahrungen, die die Figuren in der Geschichte machen mussten, während ich das Wochenende in einem kleinen Örtchen im Odenwald verbrachte, mit den wohl friedlichsten Menschen, die ich kenne. Die einzige Gemeinsamkeit war der strömende Regen.

Hemingway griff beim Schreiben dieser Geschichte auf seine persönlichen Erfahrungen als Freiwilliger des Roten Kreuzes an der italienischen Front zurück. Ich kann mir nur begrenzt vorstellen, was der 18 Jahre junge Hemingway dort alles erleben muss, durch die Geschichte bekommt man allerdings einen recht guten Eindruck davon. (Review) In einem anderen Land von Ernest Hemingway weiterlesen

(Review) Die längste Nacht von Isabel Abedi

28698011Zunächst einmal vorweg, ich bin ein riesiger Abedi-Fan. Besonders ihr Buch „Isola“ hat es mir angetan, ich habe es inzwischen bestimmt schon über zehn Mal gelesen und es fasziniert mich noch immer. Ich halte es für eins der besten Bücher in meinem Regal. An diesem Anspruch müssen sich dann aber auch neue Bücher von Abedi messen.

„Die längste Nacht“ spielt in Italien, genauer gesagt handelt es von einem Roadtrip dreier Freunde, der irgendwie in Italien hängen bleibt. Vita, die Ich-Erzählerin, ist unterwegs mit Trixie und Danilo. Die haben beide ihre Liebenswürdigen Macken: Danilo ist Hobby-Cello-Spieler und steht außerdem auf Meditation und Yoga, Trixie ist aufbrausend und wild, aber eine super Freundin, am auffälligsten finde ich allerdings Vitas Vorliebe für Stairway to Heaven von Led Zeppelin. (Review) Die längste Nacht von Isabel Abedi weiterlesen

(Review) Blutbuch von Kai Meyer

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Sind sie nicht hübsch zusammen? =)

Schon seit Monaten hatte ich mich auf den Tag gefreut, an dem endlich der dritte Teil der „Seiten-der-Welt“-Trilogie von Kai Meyer erscheinen sollte. Vier Tage habe ich mir zum Lesen genommen und dabei jede einzelne Seite genossen.

Denn Teil drei erfüllt die Erwartungen, die die ersten zwei Bände geweckt haben.

Der Leser trifft Furia, Cat, Finnian, Isis und Duncan mitten im Gefecht wieder, dabei muss jeder auf seine Weise mit den eigenen Dämonen kämpfen: (Review) Blutbuch von Kai Meyer weiterlesen

(Review) Alles außer irdisch von Horst Evers

28681715Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob man alles ernst nehmen kann, was in diesem Buch geschrieben wurde. „Alles außer irdisch“ von Horst Evers beginnt mit der Eröffnung des Flughafens BER und unser Protagonist Goiko sitzt in der ersten Maschine, die von dort aus starten soll. Gerade als das Flugzeug Geschwindigkeit sammelt um abzuheben, fällt ein riesiges Raumschiff auf die Startbahn, was die offizielle Eröffnung des Flughafens natürlich wieder nach hinten verschiebt.

Was daraufhin passiert, ist eine Aneinanderreihung von seltsamen Außerirdischen, absurden Zusammenhängen und vereinzelte Bewusstseinsreisen in die Vergangenheit.
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(Review) Nachtland von Kai Meyer

Wieder mal steht ein Buch einer meiner Lieblingsautoren auf der Review-Agenda. Es fällt mir wirklich schwer, hier neutral nur das eine Buch zu sehen, weil ich ständig die anderen Bücher von Kai Meyer im Hinterkopf habe und auch das aktuelle immer mit ihnen vergleiche! Nichtsdestotrotz versuche ich die Begeisterung beim Lesen nur auf dieses Buch zu beziehen 😉
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Nachtland ist der zweite Teil der Trilogie um Furia Faerfax und zieht uns noch tiefer in die Welt der Bibliomantik. Wie auch schon beim ersten Teil bin ich fasziniert von der Welt, die zwischen den Seiten entsteht (und darum geht es ja schließlich auch in dem Buch!), von den Kreaturen, den Verwicklungen, den Geschehnissen. Es passiert alles genau zur rechten Zeit.

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