Schlagwort-Archive: Taschenbuch

(Review) Six of Crows von Leigh Bardugo

Eine spannende Mischung aus „Oceans Eleven“ und klassischer Fantasy, so habe ich den Inhalt des Buches beschrieben, wenn mich in den letzten Wochen jemand gefragt hat, um was es in dem Buch geht. Und genau diese Mischung war es, die mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Was ja bei Richard Schwartz mit der Mischung aus Krimi und Fantasy auch schon geklappt hat, könnte hier mit sechs Schurken, die in ein Hochsicherheitsgefängnis einbrechen wollen, ebenfalls sehr gut funktionieren. (Review) Six of Crows von Leigh Bardugo weiterlesen

Im Juni gelesen

Trotz einer Prüfungsphase, die gefühlt nie enden wollte, bin ich doch hin und wieder zum Lesen gekommen. Und wie ihr sehr, war meine Auswahl im Juni doch eher Fantasy-geprägt (was aber genauso gut auch Zufall sein kann, zum Beispiel wie der, dass alle Bücher im Juni ein blaues Cover haben…). Ich hoffe, euch gefällt meine Auswahl!

Charlie Jane Anders – Alle Vögel unter dem Himmel

Dieses Buch habe ich dank des Fischer-Tor-Verlags lesen können, der mir aufgrund eines Gewinnspiels ein Bücher-Überraschungspaket zugeschickt hat, unter anderem mit diesem Buch. Ich stand in der Buchhandlung schon so oft davor, hielt es in der Hand, wollte es mitnehmen, und stellte es doch wieder zurück. Nach dem Lesen kann ich nur sagen: Der Inhalt hat mich nicht enttäuscht.  Im Juni gelesen weiterlesen

Im April gelesen

Auch wenn der April im Blog ziemlich ruhig war und ich wenig Zeit zum Lesen hatte, so haben sich doch ein paar Bücher in meinen Monat gemogelt. Wie immer ist es eine bunte Mischung aus SciFi, Fantasy, Wissenschaft und Klassikern, lasst euch überraschen! 🙂

Ray Bradbury – Fahrenheit 451

451 Grad Fahrenheit, die Temperatur bei der Bücher verbrennen. Fast jeder regelmäßige Leser wird sich eine Welt, in der Bücher verboten sind, nicht vorstellen wollen. Doch genau so eine Welt beschreibt Bradbury in seiner zum Klassiker gewordenen SciFi-Geschichte. Durch die immer weiter schreitende Verbreitung der Massenmedien und die einlullende Dauerbeschallung durch Fernsehen und Smartphone scheint diese Realität jedoch unheimlich vertraut und greifbar. Ein Muss für jeden reflektierten Leser! Im April gelesen weiterlesen

Im März gelesen

Becky Chambers – Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Schon lange hatte mich dieses Buch aus dem neuen Fischer Tor Verlag angesprochen, unzählige Male hielt ich es in der Buchhandlung in der Hand, bevor ich es schließlich doch gekauft und mithielt Spaß gelesen habe. Lest hier, wie mir die Geschichte gefallen hat.

Harald Schneider – Ahnenfluch

Anlässlich eines realen Besuchs in der Mannheimer Unterwelt habe ich im Vorfeld den Krimi von Harald Schneider gelesen, der teilweise in ebendieser Unterwelt spielt. Der Komissar wird in einen gefährlichen Fall gezogen, bei dem es nicht zuletzt auch um sein Leben geht. Eigentlich bin ich ja nicht der Heimatkrimi-Leser, aber wann liest man schon einen Roman, der in der eignen Universität spielt?

Bov Bjerg – Auerhaus Im März gelesen weiterlesen

(Review) Caraval von Stephanie Garber

Sobald ich irgendwo gelesen hatte, dass dieses Buch mit dem „Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern vergleichbar sein soll, war es um mich geschehen. Kein anderes Buch hat es jemals wieder geschafft, mich bis in die frühen Morgenstunden so zu fesseln, dass ich zuerst die letzte Seite lesen musste, bevor ich schlafen konnte. Und nun also Caraval.

Das Geschichte entführt uns Leser sowie die Protagonistin auf eine ferne Insel, die hinter jeder Ecke Unglaubliches verspricht. (Review) Caraval von Stephanie Garber weiterlesen

(Review) Der Ozean am Ende der Straße von Neil Gaiman

Dieses Buch ist eigentlich kein Buch, sondern eine Zeitmaschine. Sobald ich die ersten 20 Seiten gelesen hatte, war ich nicht mehr im Jetzt und Hier, sondern in einer Zeit, in der ich die Bücher von Enid Blyton verschlungen und hinter jeder Holzvertäfelung, hinter jedem verdächtigen Bücherregal einen Geheimgang vermutet habe. In „Der Ozean am Ende der Straße“ lebt dieses Gefühl weiter. Einerseits liegt das am wunderbar fließenden und schnörkellosen Schreibstil Gaimans zusammen mit den vereinzelten Zeichnungen, die in meiner Taschenbuchausgabe abgedurckt waren, andererseits am Protagonisten, der als Kind selbst gerne solche Abenteuerromane las und sich im Laufe der Geschichte in die ein oder andere dieser Welten flüchtet, wenn er sich von der Realität bedroht fühlt.

Das ändert sich ein wenig, als Lettie Hempstock sein Leben betritt. Das ältere Mädchen, das manchmal schon fast so redet wie eine Erwachsene, nimmt den kleineren Jungen an die Hand und zeigt ihm, dass es möglich und manchmal auch nötig ist, sich seinen Ängsten zu stellen. Nicht selten war ich von den Weisheiten beeindruckt, die Lettie in einfachen Worten so treffend formuliert:

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(Review) Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von Becky Chambers

30981397Bevor ich das Buch letztendlich gekauft habe, stand ich mehrmals vor dem Regal in der Buchhandlung und überlegte, was der Kommentar unter dem Klappentext meint:

Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.

Auch im Internet habe ich Kommentare gelesen, die dieses Buch als „Wohlfühl-SciFi“ beschreiben. Bei all diesen Begriffen konnte ich mir irgendwie kein Bild davon machen, wie sich das Buch beim Lesen anfühlen würde. Jetzt, da ich es beendet habe, kann ich alles nur unterschreiben.

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Im Februar gelesen

Um meinen Vorsätzen zumindest noch im zweiten Monat des Jahres treu zu bleiben, stelle ich euch auch im Februar meine gelesenen Bücher vor. Seltsamerweise war der Monat ziemlich kurz, sowohl an Tagen als auch an Freizeit 😉 deshalb ist die Auswahl ein wenig kürzer als im Januar.

Walter Moers – Ensel und Krete

Mit dem Erscheinen der „Stadt der träumenden Bücher“ bin ich Walter Moers Fan geworden, auch wenn ich es wohl (ohne es zu wissen) schon viel länger war. Wer hat sie als Kind nicht geliebt: Die seltsam schrägen Geschichten des Käpt’n Blaubär mit seinen drei bunten Enkeln und dem ewigen Schiffsjungen Hein Blöd, immer am Ende der „Sendung mit der Maus“. Nach und nach möchte ich nun alle Zamonien-Romane von Walter Moers lesen, im Februar war es eben „Ensel und Krete“. Auch wenn der Titel, die Idee und der Schreibstil wie ein einfaches Märchen für kleine Kinder klingt, so hat es die Geschichte auf jeden Fall in sich: bewusstseinsverändernde Drogen, eine Gesellschaft voll (imaginärer) Unterdrückung, ein Kampf im Innern einer Hexe, und und und. Auf jeden Fall gute Unterhaltung, die sich zwar schnell weg liest, die mich aber noch lange nach dem Ende begleitet hat.

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(Review) Weiße Magie – mordsgünstig von Steve Hockensmith

Rasant – schräg – charmant – mordskomisch

24861494So wird dieses Buch unter dem Klappentext beschrieben. Klingt gut, dachte ich und kaufte das Buch. Warum mich diese Geschichte mich dann doch nicht überzeugen konnte und in meinen Augen auch nicht hielt, was der Klappentext versprach, werde ich euch nun erklären.

Klappentext von Goodreads:

Als Alanis McLachlan erfährt, dass ihre Mutter ermordet wurde, hat sie sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Ihr seltsames Erbe: ein kleiner Laden für okkulten Bedarf in Arizona. Das lässt nichts Gutes vermuten – denn Alanis‘ Mutter war eine Trickbetrügerin mit zweifelhafter Karriere. Offenbar war ihre neueste Masche das Tarotkartenlegen. Wurde sie von einem betrogenen Kunden umgebracht? Alanis beschließt, ihr Erbe anzutreten, und übernimmt mit Hilfe eines Tarot-Handbuchs das Kartenlegen selbst. In der Hoffnung, dass der Mörder an den Schauplatz seiner Tat zurückkehrt …

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Im Januar gelesen

Da mir im letzten Jahr die Aktion des „Jahr des Taschenbuchs“ so gut gefallen hat und ich es sehr angenehm fand, am Ende des Monats zurückzublicken und aufzuschreiben, was ich so getrieben habe, dachte ich mir, dass ich diese Tradition auch 2017 fortführen möchte. Allerdings nicht nur mit Taschenbüchern und auch nicht mit den Büchern, die ich gekauft habe, sondern mit all jenen Büchern, die ich im jeweiligen Monat gelesen habe. Fangen wir doch gleich mal mit dem Januar an!

Isaac Asimov – Stahlhöhlen und Geliebter Roboter

Asimov hat es im letzten Jahr geschafft, mich zu begeistern, und so habe ich mir vorgenommen, die Serie weiterzulesen. Die ersten beiden Zyklen, also die Kurzgeschichtenbände und die Kriminalromane rund um den Ermittler Elijah Baley, habe ich hiermit abgeschlossen. Als nächstes stehen nun die Imperium- und die Foundation-Romane an… Ich freue mich schon!

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