Land der Schriftsteller

30 Tage im November. 50.000 Wörter. Der National Novel Writing Month. Hört sich doch nach Spaß an, oder? 😀

Im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal „richtig“ daran teilgenommen: Mit Schreibtreffen, Wordsprints, ettlichen Notizbüchern und genügend Kaffee habe ich die 50.000 Wörter am letzten Tag geknackt. Und, das hatte ich wirklich nicht erwartet, dieses Vorhaben hat erstaunlich gut geklappt. Das Gefühl, eine Geschichte zu Ende zu schreiben, ist einfach unvergleichlich… Und dabei kam es mir gar nicht so sehr auf den Vergleich mit anderen an, sondern einfach auf die Gelegenheit mich selbst dazu zu zwingen weiter zu machen, auch wenn es gerade mal schwierig ist. Ich habe im letzten November viel über mich gelernt:

  • Auch neben Universität, Familie, Arbeit und generell Leben (ihr kennt das), findet sich Zeit zum Schreiben, wenn man nur will.
  • Mit einem Plan im Kopf schreibt es sich leichter, weil man auch mal Szenen überspringen kann, für die man gerade keinen Kopf hat, und trotzdem noch weiß, wie die Geschichte weitergehen soll.
  • Eine gewisse Zeit lang intensiv am Roman zu arbeiten, öffnet ganz andere Blickwinkel auf die Geschichten und Charaktere. Wenn das schon nach einem Monat so ist, wie fühlt sich das erst nach einem halben Jahr an?

Und aufgrund dieser vielen positiven Erfahrungen möchte ich auch in diesem Jahr am NaNo teilnehmen. In den letzten Wochen habe ich eine neue Geschichte geplottet, mir Szenen, Charaktere, Plottwists ausgedacht. Im Großen und Ganzen fühle ich mich sogar besser vorbereitet als im letzten Jahr, mal gespannt ob das für mich besser funktioniert oder schlechter 😀 Aber dafür habe ich auch (hoffentlich) den ein oder anderen Schriftsteller aus meinem Freundeskreis überzeugt, in diesem Jahr den NaNo zu bezwingen.

Für die Neugierigen unter euch habe ich schon ein einstimmendes Cover und den ein oder anderen Hinweis auf den Inhalt meiner Geschichte:

  • Die Geschichte spielt in einem Science-Fiction Setting, das stilistisch von den Fünfziger-Jahren angehaucht ist.
  • Hauptschauplatz wird zu beginn eine Militärschule sein mit ziemlich strengen Regeln und gleichzeitig zu viel Freiraum.
  • Eine der Figuren wird eine Programmiererin sein, die sich selbst zu wenig zutraut, aber ziemlich gut darin ist, mit Künstlichen Intelligenzen zu diskutieren.

Noch Fragen? 😀

4 Gedanken zu “Land der Schriftsteller

  1. Ich wünsche dir viel Spaß und Erdolg beim NaNo, vielleicht begegnet man sich ja in einer der Schreibforen? Ich bin nämlich auch dabei und schon ganz heiß drauf, dass es endlich losgeht!

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