NaNoWriMo – Woche 1

Hallo meine Lieben,

(mein Gott, habe ich das lange nicht mehr geschrieben 😀 wer sich nicht mehr erinnert, kann ja mal in meine Reihe „Romane schreiben“ reinschauen ^^) Der NaNoWriMo ist seit ein paar Tagen in vollem Gange und ich möchte diesen und die kommenden Beiträge nutzen, um euch ein wenig auf dem Laufenden zu halten, wie es denn bei mir so läuft.

Bevor der NaNo begann, konnte ich mir gar nicht vorstellen woher ich die Zeit nehmen soll, um jeden Tag mein Wort-Soll zu erreichen. Aber der November startet bei uns ja wunderbarerweise mit einem Feiertag und auch am Freitag und dem Wochenende danach hatte ich viel Luft, um mich in meine Geschichte reinzuschreiben. Und diese Luft habe ich auch gebraucht. Am Anfang viel es mir richtig schwer die Figuren und Situationen zu greifen, die ich beschreiben wollte. Vielleicht hätte ich doch mehr Arbeit in die Vorbereitung stecken sollen, aber gefühlt habe ich für diese Geschichte schon mehr Vorarbeit geleistet als für jede andere Geschichte, die ich bisher geschrieben habe.

Dann langsam, nach zwei oder drei Tagen, stellte sich bei mir das Gefühl für die Geschichte ein. Während dem Schreiben kamen mir Ideen, wie ich die Perspektiven besser gestalten könnte, welche Figuren vielleicht noch interessant oder auch notwendig sein könnten, oder an welchen Stellen ich Brüche einfügen würde. Mein Schreibstil ist in den letzten paar Tagen auch wesentlich flüssiger geworden. Ich will nicht unbedingt sagen, er sei besser geworden, denn das ist er mit Sicherheit (ohne Überarbeitung und Feinschliff) nicht, aber ich kämpfe nicht mehr um jedes Wort, um jede kleine Formulierung. Natürlich ist das Geschriebene noch nicht wirklich vorzeigbar, aber immerhin: Da steht was. Und ausgehend von diesem „was“ habe ich im Moment eigentlich ein recht klares Bild von dem, was innerhalb der nächsten ein, zwei Tage geschrieben werden soll.

Das danach macht mir im Moment noch Sorgen. Die Anfangshürde wäre geschafft, sozusagen der erste und der zweite Akt sollten zur Mitte der Woche geschrieben sein. Was danach im Detail passiert, muss ich mir wirklich noch überlegen. Im Moment hoffe ich ja noch darauf, dass ich mich während des Schreibens von Szene zu Szene hangeln kann (auch wenn der Spannungsbogen danach wohl ganz schön viel Arbeit braucht, um spürbar zu werden), aber eine Struktur, die besteht, kann ich umbauen, eine geschrieben Szene umschreiben. Alles ist besser, als vor einem leeren Blatt zu sitzen. Wenn ich eine Szene schreiben, kann ich danach immer noch entscheiden, ob sie gut oder schlecht beschrieben ist, und die Fehler benennen. Denn das ist ja auch der Sinn des NaNo: kein fertiges Manuskript zu produzieren, sondern einen ersten Entwurf, mit dem man dann weiterarbeiten kann.

Was mir in meiner Motivation und meinem Schreibfluss auf jeden Fall hilft (und das hat mir letztes Jahr wirklich gefehlt), ist unsere wunderbare #CabinCrew18, bestehend aus zehn schreibverrückten Autor_innen, von denen eigentlich immer jemand da ist, um einen spontanen Sprint zu veranstalten oder Plotprobleme zu diskutieren. Der Austausch hilft mir wirklich sehr, Danke an euch, wenn ihr das hier lest!!! 🙂

Achso, ihr wollt noch was zu Order 47 wissen? Hier ein kleiner Teaser (denn alles andere steht noch analog mit Tinte auf Papier!):

Bee – ausgesetzt in einer verdammt harten Galaxis, kämpft sie schon seit Jahren allein ums Überleben. Das läuft nicht schlecht, bis sie eines Tages aus Versehen eine Militärbasis angreift.

Mell – ausgebildet im sinnlosesten Beruf aller Zeiten: Sie ist KI-Programmiererin, hat aber noch nie eine Künstliche Intelligenz gesehen, weil sie von Mutter Erde verboten wurden.

Die Wege der beiden Außenseiterinnen kreuzen sich auf dem Planeten der Militärakademie Juntas, einer der berühmtesten im ganzen Universum. Und als sich dann noch unbekannte Kräfte an die Macht putschen wollen, bleibt ihnen nichts anderes übrig sich zusammen zu tun und gemeinsam um ihr Leben zu kämpfen.

Ansonsten: Bis die Tage, ich melde mich wieder, keine Frage 😀

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