Im Oktober gelesen

Neben Buchmesse und Universität bin ich im Oktober irgendwie nicht sehr oft zum Lesen gekommen. Dennoch habe ich folgende Bücher sehr genossen:

Prinzessin Insomnia, hier ohne Schutzumschlag – Foto von Instagram

Walter Moers – Prinzessin Insomnia

Endlich ein neues Buch von Walter Moers! – mögen manche gedacht haben, auch wenn es nicht die lange erwartete Fortsetzung von der Stadt / dem Labyrinth der träumenden Bücher war. Egal, besser als nichts! Und wirklich, dieses Buch besticht nicht nur durch wunderschön gemalte Illustrationen hier und dort (hier zum ersten Mal nicht vom Autor selbst), sondern auch durch die Thematik. Es geht, generell gesprochen, um den eigenen Umgang mit Krankheiten, um Wahrnehmung und Schein, Traum und Realität. Prinzessin Insomnia wird von einem Nachtmahr dazu gebracht, eine Reise durch ihr eigenes Gehirn anzutreten. Was sie dort erleben, ist zwar nicht immer unbedingt spannend, aber doch mit viel Einfallsreichtum und Witz beschrieben, sodass es für mich ein perfektes Nachttischbuch wurde, in dem ich Abend für Abend ein oder zwei Kapitel schmökern konnte.Weiterlesen »

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Im Februar gelesen

Um meinen Vorsätzen zumindest noch im zweiten Monat des Jahres treu zu bleiben, stelle ich euch auch im Februar meine gelesenen Bücher vor. Seltsamerweise war der Monat ziemlich kurz, sowohl an Tagen als auch an Freizeit 😉 deshalb ist die Auswahl ein wenig kürzer als im Januar.

Walter Moers – Ensel und Krete

Mit dem Erscheinen der „Stadt der träumenden Bücher“ bin ich Walter Moers Fan geworden, auch wenn ich es wohl (ohne es zu wissen) schon viel länger war. Wer hat sie als Kind nicht geliebt: Die seltsam schrägen Geschichten des Käpt’n Blaubär mit seinen drei bunten Enkeln und dem ewigen Schiffsjungen Hein Blöd, immer am Ende der „Sendung mit der Maus“. Nach und nach möchte ich nun alle Zamonien-Romane von Walter Moers lesen, im Februar war es eben „Ensel und Krete“. Auch wenn der Titel, die Idee und der Schreibstil wie ein einfaches Märchen für kleine Kinder klingt, so hat es die Geschichte auf jeden Fall in sich: bewusstseinsverändernde Drogen, eine Gesellschaft voll (imaginärer) Unterdrückung, ein Kampf im Innern einer Hexe, und und und. Auf jeden Fall gute Unterhaltung, die sich zwar schnell weg liest, die mich aber noch lange nach dem Ende begleitet hat.

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