Schlagwort-Archive: Hemingway

(Review) In einem anderen Land von Ernest Hemingway

Einen größeren Gegensatz könnte es wohl zwischen der Handlung einer Geschichte und dem Ort, an dem sie gelesen wurde, nicht geben. In einem anderen Land von Ernest Hemingway beschreibt den Kriegsalltag im ersten Weltkrieg an der umkämpften Grenze zwischen Italien und Österreich. Dementsprechend brutal waren die Erfahrungen, die die Figuren in der Geschichte machen mussten, während ich das Wochenende in einem kleinen Örtchen im Odenwald verbrachte, mit den wohl friedlichsten Menschen, die ich kenne. Die einzige Gemeinsamkeit war der strömende Regen.

Hemingway griff beim Schreiben dieser Geschichte auf seine persönlichen Erfahrungen als Freiwilliger des Roten Kreuzes an der italienischen Front zurück. Ich kann mir nur begrenzt vorstellen, was der 18 Jahre junge Hemingway dort alles erleben muss, durch die Geschichte bekommt man allerdings einen recht guten Eindruck davon. (Review) In einem anderen Land von Ernest Hemingway weiterlesen

(#jdtb16) Meine Taschenbücher im März

So bunt wie mein März war, sind auch meine Taschenbücher aus diesem Monat: ein Triller, ein Klassiker und ein Science-Fiction-Roman. Aber der Reihe nach.

657-sebastian-fitzek-1422441480Sebastian Fitzek – Passagier 23

Über den Autor habe ich schon viel Gutes gehört und kenne viele Leute, die seine Bücher mögen, deshalb habe ich beschlossen, mal eines davon zu lesen.
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(Review) Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway

1328803Nachdem ich letzte Woche mit großer Begeisterung „Paris – Ein Fest fürs Leben“ von Ernest Hemingway gelesen habe, kam ich diese Woche in der Buchhandlung nicht an einem weiteren Buch von Hemingway vorbei: der alte Mann und das Meer. Es ist das wohl bekannteste Werk von Hemingway, 1952 veröffentlicht, ein Jahr später mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und 1954 Teil der Begründung des Nobelkomitees zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur.

„Er war ein alter Mann und fischte allein in einem Boot im Golfstrom, und seit vierundachtzig Tagen hatte er keinen Fisch gefangen.“ – Seite 15

So beginnt das berühmte Werk.
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(Review) Paris – Ein Fest fürs Leben von Ernest Hemingway

Im englischen Original: A Moveable Feast
Im englischen Original: A Moveable Feast

Heute war mir spontanerweise nach einem schnell zu lesenden Buch für zwischendurch, da sprang mir gleich mein neuer Hemingway ins Auge. Unterteilt in mehrere kurze Kapitel versprach er Lesevergnügen, das auch nicht unbedingt auf einen Rutsch vorbei sein musste.

Letztendlich habe ich „Paris – Ein Fest fürs Leben“ innerhalb weniger Stunden verschlungen.

Dabei war es nicht unbedingt eine packende Spannungskurve, die mich an das Buch fesselte, sondern eher die Neugierde, mehr über die Personen zu erfahren, der wunderbare Stil Hemingways und seine Fähigkeit, Personen in ihrem Wesen bis ins Innerste zu analysieren. (Review) Paris – Ein Fest fürs Leben von Ernest Hemingway weiterlesen

(#jdtb16) Meine Taschenbücher im Februar

In diesem Monat sind drei neue Taschenbücher in mein Bücherregal eingezogen, darunter ein Spontankauf aus der Bahnhofsbuchhandlung und ein Exemplar von meiner „muss-ich-unbedingt-lesen-Liste“.

91E3F66rHWL._SL1500_Der Spontankauf spiegelt sehr gut wider, welche Themen ich gerade spannend finde. Ausgelöst durch den Film „Midnight in Paris“ von Woody Allen (mehr dazu auf Wikipedia) habe ich mich vor einiger Zeit in das Paris der 20er Jahre verliebt. In eben diesem Film macht der unbekannte Autor Gil zufällig eine Zeitreise und begegnet dabei Salvador Dalí, F. Scott Fitzgerald und schließlich auch Ernest Hemingway. Die beiden sprechen unter anderem darüber, was einen guten Schriftsteller ausmacht und was ein Buch haben muss, um ein Bestseller zu werden. Hemingway, hier gespielt von Corey Stoll, hat mich irgendwie beeindruckt und den Wunsch geweckt, seine Werke irgendwann einmal zu lesen.

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