Im Mai gelesen

Besser spät als nie: meine im Mai gelesenen Bücher. Leider sind es nicht ganz so viele geworden, wie ich es mir gewünscht hätte, aber immerhin kam ich trotz Unistress und Prüfungsphase überhaupt irgendwie zum Lesen.

Neil Gaiman – American Gods

Ich tue mir generell schwer damit, Filme oder Serien zu schauen, bevor ich die Bücher gelesen habe, auf denen sie basieren. Mich stört es nicht, dass ich die Handlung schon kenne, viel mehr möchte ich gleich von Anfang an die Hintergründe kennen, die in den Verfilmungen doch oft viel zu kurz kommen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, American Gods von Neil Gaiman zu lesen. Gaiman, der mich bereits mit dem „Ozean am Ende der Straße“ absolut begeistern konnte, stand sowieso auf meiner Lese-Wunsch-Liste. American Gods hat mir gut gefallen, es war ein unterhaltsames und abgedrehtes Buch, allerdings konnte es den Ozean am Ende der Straße nicht schlagen.

Paula Hawkins – The Girl on the Train

Irgendwie ist es wieder passiert. Irgendwie… lande ich plötzlich in der Bahnhofsbuchhandlung und habe ein Buch in der Hand, das sich spannend anhört. In solchen Momenten kann ich einfach nicht Nein sagen. Und bei diesem Buch hat sich meine spontane Intuition mal wieder ausgezahlt. In den ersten Kapiteln konnte ich mich total mit der Hauptfigur identifizieren (bis auf den Alkohol natürlich): Das Warten im Zug, die Atmosphäre unter den Pendlern, der ständig vertraute Blick aus dem Fenster. Ich fand es fast schon langweilig, dass meine Pendelstrecke fast nur durch unbebautes Gebiet führt, wo es keine Menschen zu beobachten gibt! Eigentlich sind Thriller nicht unbedingt mein Gebiet, aber der von Paula Hawkins konnte mich absolut überzeugen.

Ernest Cline – Ready Player One

Wenn ich irgendwo ein Buch von meinem aktuellen Lieblingsverlag entdecke, braucht es schon viel Zurückhaltung meinerseits, damit es nicht gleich im Regal landet. Bei Ready Player One habe ich ebenfalls nicht lange gezögert und zugeschlagen. Die Story hat mir gut gefallen (auch wenn die Idee einer Parallelgesellschaft in der Virtuellen Realität nicht unbedingt neu ist, zum Beispiel gabs so etwas Ähnliches schon bei Epic von Conor Kostick) und auch die Charaktere fand ich erfrischend und unterhaltsam. Manchmal hatte ich mir beim Lesen gewünscht ein paar Jahre älter zu sein (passiert mir auch nicht oft :D), um die ganzen Anspielungen auf Musik, Kleidung, Filme und Video-Spiele aus den 80ern zu verstehen. Klar, Vieles (er)kannte ich, aber ich glaube, das Buch entfaltet seinen ganzen Reiz nur dann, wenn man selbst ein Kind der 80er ist. Abgesehen davon hat mich die Handlungsentwicklung etwas enttäuscht, ich hatte zum Schluss das Gefühl, dass es den Helden ein wenig zu einfach gemacht wird, das Ende zu erreichen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch Spaß gemacht und ich werde mir auch den Film anschauen, der anscheinend nächstes Jahr in die Kinos kommen wird.

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