Urlaubsfotos aus dem Camp

… oder was vom Camp NaNoWriMo geblieben ist.

Es war ein aufregendes Abenteuer für einen Monat mal wieder in meiner Geschichte abzutauchen und Wege zu befahren, die ich beim ersten „Urlaub“ dort gar nicht gesehen hatte. Die ganze Umgebung und sämtliche Figuren erschienen mir in einem anderen Licht, als beim ersten Entwurf vor über einem Jahr. Das führte auch dazu, dass ich seit Langem mal wieder Spaß an dieser Geschichte hatte und mir ständig neue Strecken und Reiseziele eingefallen sind, die ich jetzt in den nächsten Wochen als Wochenendausflüge ansteuern werde 😉

Auch im Camp geht nichts ohne Kaffee und sonstige Nervennahrung. Credits: Wikipedia

Auch wenn ich im letzten Monat mein selbst gestecktes Ziel von 30.000 Wörtern nicht erreicht habe (letzter Wordcount: 23,705), so hat es mich doch in der Entwicklung der Figuren und der Handlung um viele Schritte nach vorne gebracht. Ich habe das Gefühl, dass sich die Geschichte immer weiter wie ein Puzzle zu einem großen Ganzen zusammen fügt, auch wenn es noch einige ungelöste Baustellen gibt.

Einerseits habe ich gemerkt, wie viel man doch erreichen kann, wenn man sich nur selbst ein Ziel steckt und ständig daran erinnert wird, das Ziel zu erreichen. Andererseits wird man unablässig davon überrascht, wie unvorhersehbar und einnehmend das Leben doch ist und wie sehr es sich manchmal zum Ziel gesetzt hat, mich vom Schreiben abzuhalten. Deshalb ist es mein Plan für das nächste Camp im Juli, eine feste Schreibroutine zu entwickeln und vielleicht auch über das Camp hinaus beizubehalten (es sei denn es ist mal wieder Prüfungsphase -.-).

Manchmal verbringt man einen ganzen Tag im Camp nur damit, mit den anderen Campern um das Lagerfeuer zu sitzen, alte Geschichten auszutauschen und Marshmallows zu essen. Credits: Wikipedia

Der Austausch mit den anderen Campern meiner Cabin hat sich als sehr unterhaltsam herausgestellt und es war tröstlich zu hören, dass es bei anderen auch nicht immer wie geplant läuft. Hin und wieder wurden Tipps ausgetauscht, zum Beispiel wie jener zur festen Schreibroutine, zum Schreiben mit der Computer-Tastatur oder zum Bewältigen des Lebens generell. Schade, dass diese Cabins in wenigen Tagen aufgelöst werden… Aber wie gesagt, der nächste NaNoWriMo ist ja nicht weit 🙂

 

Nun bleibt nur noch die Überlegung, was ich mir im Juli vornehmen werde. Erstens wird das Ziel wohl bei 30.000 Wörtern bleiben. Auch wenn ich im Juli Semesterferien habe, heißt das nicht, dass das Leben nicht wieder zuschlagen kann. Tausend Wörter pro Tag war eigentlich auch eine angenehme Menge, mit der ich gut arbeiten konnte, weil sie überschaubar war. Und für mehr Wörter wird ja niemand aus dem Camp geworfen 😀 Zweitens frage ich mich, ob ich mein aktuelles Projekt dann noch einmal überarbeiten soll (dann zum dritten Mal), oder ob es meiner Schreibmotivation nicht besser tun würde, wenn ich mich an einem neuen Projekt versuche und das aktuelle mal eine Auszeit in der Schreib-Schublade nimmt. Ich habe das Gefühl, dass ein wenig Abstand zu dem gerade geschriebenen ganz gut tun würde und auch die Baustellen einfacher aussehen, wenn ich nicht so tief in der Geschichte stecke wie im Moment.

Vielleicht noch eine kurze Werbung am Rande, für all jene, die gerne schreiben, aber dies auch außerhalb vom Camp regelmäßig schaffen: Bei monstermotivation.de kann man ein kleines Monster adoptieren, das (je nach Monster-Vorliebe) täglich oder wöchentlich mit dem aktuellen Wordcount gefüttert wird 🙂 Ich persönlich habe noch keins, aber ich finde die Idee unglaublich süß und liebenswert! 🙂

In diesem Sinne: Macht es gut und bis Juli zum nächsten Camp-Update 🙂

 

Titelbild Credits: Wikipedia

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