Flüchtige Begegnungen

Gerade, wenn man in einen neuen Lebensabschnitt startet, lernt man sehr viele neue Menschen kennen. Alle haben irgendwie total spannendene Lebensläufe, kommen aus interessanten Gegenden, machen coole Dinge. Und eigentlich möchte man mit allen irgendwie in Kontakt bleiben.

Und dann verliert man sich aus den Augen.

Man hat zwar alle möglichen Kontaktdaten ausgetauscht, Facebook-Namen, Handynummern, hat geplant, das Treffen auf jeden Fall zu wiederholen – und dann hört man lange nichts mehr von einander. Gerade durch die neuen Medien scheint eine Nachricht so einfach, so schnell, und lässt in der Realität oft länger auf sich warten als ein klassisch geschriebener Brief. Natürlich ist das erst mal schade, denn die Leute sind einem ja schon ans Herz gewachsen. Aber irgendwie kann man sie auch nicht richtig vermissen, nach so einer kurzen Zeit.

Vielleicht sollte man in solchen Momenten weniger an die Zukunft denken.

Und vielleicht wäre es besser, manche spontane und flüchtige Bekanntschaften in diesem Moment zu genießen und es einfach dabei zu belassen. Sonst könnte es sein, dass man im Nachhinein nicht mehr an die tollen Situationen denkt, die man mit den Leuten erlebt hat, sondern immer nur an das gescheiterte Kontakthalten danach. Wenn es das Schicksal will, kreuzen sich die Spuren im Sand vielleicht noch einmal. Und dann kann man es besser machen.

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